Geistlicher Impuls

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Andrei Rubljow - Dreifaltigkeitsikone

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.
(2. Korinther 13, 13)

Die Zeit der Feste im Kirchenjahr ist vorbei. Weihnachten, Ostern, Pfingsten. Das Fest der Dreieinigkeit, Trinitatis, ist eine Zusammenfassung aller Feste und feiert die Einheit Gottes. Gott der Vater als Schöpfer, Jesus Christus, der Versöhnung schafft und der Heilige Geist, der alles umfängt und zur Vollendung bringt. Wir befinden uns nun mitten in der sogenannten festlosen Zeit. Die Sonntage haben keinen eigenen Namen, sie werden gezählt: 1. Sonntag nach Trinitatis; 2. Sonntag nach Trinitatis und so weiter… bis zum Ende des Kirchenjahres. Und doch sind diese Sonntage in der Trinitatiszeit nicht bedeutungslos. Die Themen dieser Wochen nehmen die Heilsgeschichte Gottes mit seinen Menschen mit unterschiedlichen Aspekten in den Blick.

2. Sonntag nach Trinitatis:
Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken. (Matthäus 11,28)

Jesus lädt die Menschen ein, zu ihm zu kommen, ihn zu suchen, wenn Lasten und Sorgen plagen. Und er verheißt Ruhe. Ruhe für Herz und Seele zum Aufatmen.

3. Sonntag nach Trinitatis:
Der Menschensohn ist gekommen, die Verlorenen zu suchen und zu retten. (Lukas 19,10)

Jesus Christus geht dem nach, der sich im Gestrüpp des Lebens verloren hat. Er sucht, was abhandengekommen ist. Und er schenkt Rettung, weil er befreien kann von Schuld und Sünde und Leid und Tod.

4. Sonntag nach Trinitatis:
Helft einander, die Lasten zu tragen. So erfüllt ihr das Gesetz, das Christus gegeben hat. (Galater 6,2)

Gott der Vater selbst ist Gemeinschaft mit dem Sohn und dem Heiligen Geist und stellt seine Menschheit in eine große Gemeinschaft hinein. Wir leben nicht für uns allein, sondern haben den Auftrag Jesu, auf den Nächsten neben uns zu achten. Für ihn da zu sein, ihm zu helfen. Und auch wir dürfen Hilfe annehmen.

Kleine Wegimpulse für die kommenden Wochen, die Mut machen, Entlastung schenken, Hoffnung verleihen, weil wir eine Weggemeinschaft sind. Wir leben in schwierigen herausfordernden Zeiten im Großen, aber auch im Kleinen, im ganz Persönlichen, aber wir sind nicht allein gelassen. Und deshalb die Worte von Paulus aus dem 2. Brief an die Gemeinde in Korinth zum Schluss nochmals, jetzt in der Übertragung der BasisBibel:
„Ich wünsche euch allen die Gnade, die der Herr Jesus gewährt. Ich wünsche euch die Liebe, die Gott schenkt, und die Gemeinschaft, die der Heilige Geist bewirkt“.

Gnade, Liebe, Gemeinschaft – drei Wesensarten Gottes, die es sich lohnt, zu verkosten. Schmecket und seht selbst, wie freundlich und gut Gott ist.
 
Impuls von Sr. Hanna-Maria Weiß / Lutherstadt Wittenberg

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