Aktuelles

Zu Besuch bei der Christusbruderschaft Falkenstein

Am 20. Februar waren die Schwestern im Juniorat und Noviziat gemeinsam mit Sr. Beate zu Besuch bei der Christusbruderschaft in Falkenstein. Es war viel Raum zum Gespräch. Sr. Marion empfing uns herzlich. Br. Philippus führte über das Gelände und Sr. Ruth, 96 Jahre alt, erzählte von den Anfängen der Communität nach dem 2. Weltkrieg, von der inneren Gründung am Karfreitag 1948 und auch von der Trennung 1984. 75 Jahre Christusbruderschaft und 40 Christusbruderschaft Falkenstein. Es war bewegend in gemeinsame Geschichte einzutauchen, in der auch Schweres ist aber auch und vor allem Gottes Zusage spürbar wurde, dass Christusbruderschaft - in Selbitz und Falkenstein - göttliches Werk ist: „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“ (Epheser 2,10 - Grundsteinwort für den Bau des Ordenshauses in Selbitz)

Leihgabe in der Passionszeit

Auf dem Foto sehen Sie links: Pfarrerin Manja Brall, rechts: Klinikseelsorgerin Katja Straubinger-Wolf und in der Mitte: Sr. Alice

In der Passionszeit 2024 ist das Bild „Ich bin da“ von Schwester Christamaria in der Klinikkapelle Hohe Warte in Bayreuth zu sehen. Das ökumenische Team der Krankenhausseelsorge lädt zu wöchentlichen Gottesdiensten und Andachten ein, die das Kunstwerk jeweils von unterschiedlichen Seiten erschließen. Pfarrerin Manja Brall hat das Projekt angestoßen: „Die Kapelle ist ein besonderer Ort im Krankenhaus. Hierher kommen Menschen mit Gebetsanliegen oder auch einfach dem Bedürfnis nach Stille und Besinnung im manchmal hektischen Klinikalltag. Wir freuen uns, wenn durch das Kunstwerk Menschen die Kapelle neu für sich entdecken.“ Die katholische Klinikseelsorgerin Katja Straubinger-Wolf hält fest: „Die Klinikkapelle ist rund um die Uhr geöffnet und wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu kommen.“

Noviziatsaufnahme

Am 10.2.2024 haben wir Alena Bäumer und Wiebke Beljan ins Noviziat aufgenommen.
Am Vormittag fuhren wir mit einigen Schwestern nach Schwarzenbach a.d. Saale, dem Ort unserer Gründung, am Abend feierten wir die Noviziatsaufnahme im Rahmen unserer Vesper.
Wir wünschen Sr. Alena und Sr. Wiebke viel Segen auf diesem neuen Lebensabschnitt.

Kann man bei Euren Gottesdienst
per Livestream dabei sein?

Diese Frage haben wir oft gehört und mussten sie bisher immer verneinen. Nun aber haben wir unsere Kapelle mit neuen Kameras ausgestattet, Schwestern geschult, alles einmal durchprobiert - und sind nun "on air"!

Sonntags um 9:30 können Sie fortan live mitfeiern bei unseren Gottesdiensten, herzliche Einladung dazu!

Doch auch "nachfeiern" geht weiterhin - die live gestreamten Gottesdienste finden sich unter https://www.youtube.com/@ccbselbitz6304/streams oder für jede Woche hier auf unserer Website.

FÜR MEHR DEMOKRATIE

 

Am 27.1. 24 nahmen einige von uns an der Demonstration „Für mehr Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in Hof teil.

WUNDERWERKE SKYPT

 

lässt Menschen aus Kirche, Kunst und Entwicklung zu Wort kommen. In dieser Folge war Sr. Nicole zu Gast …

https://www.wunder-werke.de/podcast/episoden/wunderwerke-skypt-mit-Nicole-Grochowina

75 Jahre – Communität Christusbruderschaft Selbitz

 

Mit einem Festkaffee, unter uns Schwestern, bedachten wir unsere Gründung vor 75 Jahren. Zur gleichen Uhrzeit fand am 1.1.1949 die interne Feier anlässlich des Beginns der Christusbruderschaft in der Kirche in Schwarzenbach statt.

Schriftstücke aus unserem Archiv, die Sr. Birgit-Marie zusammengestellt hatte, erinnerten daran durch welche Widerstände hindurch die Communität entstanden und gewachsen ist. Musik und Lieder umrahmten den Nachmittag.

Called to unity – Miteinander für Europa in Timisoara (November 2023)

Intensiv war der Weg, den „Team Timisoara“ und „Team MfE“ weit über ein Jahr zurückgelegt haben. Beim Trägerkreistreffen in Prag, Jahre zuvor, hatte Bischof Josef Pal sich in den Saal gestellt und lautstark die Frage in den Raum geworfen: Warum kommt Ihr als „Miteinander für Europa“ nicht einmal nach Rumänien, nach Timisoara?
Dieser Ruf hat uns als europäisches Leitungsteam (in dem die Christusbruderschaft seit Anbeginn vertreten ist) in Bewegung versetzt – und was dann geschah, war deutlich mehr als ein „normales“ Treffen von vielen Menschen aus ganz Europa, die sich einmal im Jahr zusammenfinden. 51 geistliche Gemeinschaften aus 29 Ländern, gut 300 Menschen kamen zusammen, um darauf zu hören, was es heißt, gerade in den heutigen Zeiten zur Einheit berufen zu sein.
Herbert Lauenroth (Fokolarbewegung) machte uns alle mit seinen Gedanken zur „Emmaus-Kompetenz“ vertraut und verwies auf die Wegstrecke, die wir mir Christus gehen, ohne dies zu merken – und die uns doch freimacht, in den Zwischenraum einzutreten, der die Begegnungsfläche mit zahlreichen Menschen guten Willens, aber mit der Welt und ihren Krisen als solche ist. Hier gilt: „Called to unity!“
Die Bischöfe, Priester, Familien und jungen Menschen aus Timisoara gaben ein eindrückliches Zeugnis davon ab, was es heißt, in der „Kulturhauptstadt“ 2023 eine Kultur des Miteinanders zu leben. Das war nicht aufgesetzt, sondern das Resultat harter Arbeit, stetiger Kommunikation und dem starken Wunsch, auch hier Zeugnis dafür abzugeben, dass in einer polarisierten Welt Miteinander gelingt.

Und schließlich war das Gespräch mit der Politik ausgeprägt: Der ehemalige Ministerpräsident der Slowakei (Eduard Heger) sprach eindrücklich davon, wie sehr er sich in der Zeit der Regierung und des Misstrauensvotums gewünscht hätte, dass Menschen an seiner Seite gewesen wären, die den „Call to unity“ und die damit verbundenen Überzeugungen gelebt hätten. Kulturexperte Silvester Gaberscek (Slowenien) hat viele Regierungen beraten, gab Einsicht in eine dialogorientierte Diplomatie, die dennoch zu Beginn der 1990er den Krieg nicht verhindern konnte; Margaret Karram (Präsidentin der Fokolarbewegung) hat davon ausgehend zur Hoffnung auch und gerade im Europa von Heute aufgerufen.
In diesen Tagen haben wir uns auch zu Workshops versammelt. Hier wurde im Workshop zum Frieden das Gespräch mit Karram, aber auch mit Heger und Gaberscek vertieft. Uns als Vorbereitungsteam (Beatriz Laurenroth, Frans Verkaart, Sr. Nicole) lag es sehr am Herzen, die Frage nach dem Frieden in Europa und in der Welt nicht naiv und idealistisch zu bedenken, sondern auch die Grenzfälle zwischen Krieg und Frieden auszuleuchten. Dies gelang mit Menschen aus der politischen Praxis in besonders eindrücklicher Weise und hat uns deutlich gemacht, wie umkämpft jede Friedensethik ist und wie wenig sich vorschnelle Einschätzungen pro Krieg oder pro Frieden letztlich durchtragen lassen.
Da war es gut zu erleben, dass das gemeinsame, konfessionsübergreifende Gebet eine besondere Rolle gespielt hat. Nicht zuletzt die Einladung in die orthodoxe Vesper war hier wichtig und beeindruckend – wohl auch wegen des Versprechens des Priesters, am Ende auf uns alle vor dem Himmelstor zu warten, schließlich seien wir miteinander verbunden. So viele Jahre haben wir im „Miteinander für Europa“ am Dialog „Ost-West“ gearbeitet. Nun hat sich sehr viel davon ausgezahlt – und die Reise beginnt ja gerade erst!
Und schließlich: Die Gemeinschaften und Bewegungen waren aufgerufen, jüngere Menschen mitzubringen. Das ist geschehen. Und dieser Wandel hat (und das ist ein Grund der Freude!) auch vor dem europäischen Leitungsteam nicht Halt gemacht. Mit jüngeren Stimmen aus der Slowakei, aus den Niederlanden und aus der Schweiz bekommt die Achse Italien-Deutschland eine wohltuende Vertiefung.
Das nächste Treffen ist an eine Drehscheibe zwischen Ost und West. Vom 31. Oktober bis 2. November 2024 werden wir in Graz (Steiermark) zusammenkommen. Es ist ein schönes Votum nach dem gemeinsamen Erleben in Timisoara, dass es da jetzt schon Anmeldungen gibt.
„Called to unity“ – dieser Ruf bleibt bestehen. Und dieser Ruf ist mit der Kraft des gemeinsamen Erlebens in Timisoara in den kommenden Wochen und Monaten zu leben. In Deutschland haben wir uns am 9. Dezember 2023 auf den Weg gemacht: „Suchet der Stadt Bestes“ – das wird uns nach „München 2025“, allemal aber auch nach Graz leiten. „Miteinander für Europa“ lebt – und die Christusbruderschaft ist mittendrin!

Sr. Nicole Grochowina

Adventskalender evangelischer Kommunitäten

 

Einmal im Jahr trifft sich das „Junge Forum evangelischer Kommunitäten“. An diesem Treffen nehmen alle teil, die in eine evangelische Kommunität hineinwachsen: also von Postulat bis einschließlich Juniorat, und alle, die die „Hineinwachsenden“ begleiten.
Bei dem diesjährigen Treffen im Oktober war das Thema „Wüstenväter/-mütter und Digitalisierung“. Sowohl die Wüstenväter und -mütter waren Thema mit ihrer großen Sehnsucht nach Gott und ihren Tipps für ein gelingendes, gutes Leben als auch die Frage: wo sind digitale Medien heute auch in einem Ordensleben hilfreich und gut?

Kann dort auch die Sehnsucht nach Gott wie bei den Wüstenvätern und -müttern einen Platz haben und sogar fruchtbar werden?
Daraus ist die Idee eines digitalen Adventskalenders entstanden. Hinter diesem Adventskalender verbergen sich 24 Türen, die einladen wollen, kurz im adventlichen Alltag innezuhalten, zu lauschen, sich inspirieren zu lassen. Gestaltet sind die Türen von Brüdern und Schwestern aus acht evangelischen Kommunitäten.

Die tägliche Adventskalendertür finden Sie auf Instagram unter folgenden Profilen:
@kloster_gnadenthal, @himmelsspuren, @christustraeger_schwestern, @ctbruderschaft, @kommunit.diakonissenhausriehen, @klostervolkenroda, @bdr_chessplayer
Viel Freude beim Lesen, gute Inspiration und einen segensreichen Advent!
Kleiner Tipp: den Adventskalender können Sie auch anschauen, wenn Sie keinen eigenen Instagram-Account haben!

Frauentag 2023

„Die Tür steht offen“ – unter diesem Motto kamen am 25. November 2023 250 Frauen in der Communität Christusbruderschaft Selbitz zusammen, um sich beim diesjährigen „Frauentag“ inspirieren und beschenken zu lassen.

Eine offene Tür zum „Liebesraum Gottes“ fanden sie vor – und der Raum dahinter war einladend gefüllt mit einem Vortrag zu eben diesem Raum, mit Austausch und Gebet sowie mit einer schmackhaften Versorgung. Am Nachmittag erzählte eine Ordensschwester aus ihrem Leben und ließ dabei auch die Momente nicht aus, in denen der „Liebesraum Gottes“ eher verborgen geblieben ist. Letztlich aber intonierte auch sie, was den ganzen Tag schon bestimmt hatte: Gottes Liebe ist unverbrüchlich, meint jedes einzelne Leben und lässt sich genau darin nicht beirren. In diesem Wissen konnten Seele und Leib bei winterlichem Wetter durchatmen und neue Kraft für den Alltag tanken. Dies wurde mit einem Segen im gemeinsamen Gottesdienst geradezu besiegelt, der den Tag vollends abgerundet hat.

Das Referat der Vormittagsveranstaltung und die Predigt aus dem Gottesdienst vom Nachmittag finden Sie hier.

Spirituelle Angebote

In diesem Artikel berichtet eine Redakteurin vom Sonntagsblatt über Spirituelle Angebote unserer Kirche.

Link zum Artikel im Sonntagsblatt.

Afrika-Rundbrief

Sr. Happiness Khumalo berichtet davon, was sie zur Zeit in Swart Umfolzo beschäftigt, und schickt uns ihr Zeilen zum Advent …

Link zum Afrika Rundbrief (PDF).

Zeitliche Profess

Am 12.11.2023 feierten wir die zeitliche Profess von Sr. Martina Stieber. Mit der zeitlichen Bindung geht sie vom Noviziat ins Juniorat. Sie verspricht bei der zeitlichen Profess ihre Berufung zum gemeinsamen Leben in der Christusbruderschaft für 5 Jahre festzumachen.

Wir freuen uns über den weiteren Schritt der Verbindlichkeit und wünschen Sr. Martina Gottes reichen Segen auf ihrem Nachfolgeweg.

Kirche in Bayern

das ökumenische Fernsehmagazin

Ab Minute 11:20 sehen Sie einen Beitrag vom Evangelischen Presseverband für Bayern e.V.: Auszeit vom Alltag – das Gästehaus der Christusbruderschaft in Selbitz

Vielleicht haben Sie Lust mal in den Beitrag hineinzuschauen: Link zum Beitrag.

Treffen der jungen evangelischen Ordensleute und ihren Begleiter/-innen in Riehen (CH)

 

Vom 23.-27.10.2023 trafen sich 13 junge Ordensleute und ihre Begleiter/-innen aus insgesamt 8 verschiedenen evangelischen Gemeinschaften in der Kommunität Diakonissenhaus Riehen.

Unser Thema war spannend, „die Wüstenväter und die modernen Medien“. Männer (und wenige Frauen), die in der Abgeschiedenheit der Wüste im ausgehenden 3. Jhd. Gott suchten und wir im 21. Jhd. mit aller Fülle auch in der digitalen Welt.
Wir haben festgestellt, fruchtbar ist das, diese Zusammenschau. Es gibt so viel mehr Überschneidungen als man zunächst denken könnte. Es eint uns mit den Wüstenvätern unsere Gottsuche, unsere Sehnsucht nach Ihm und ein Leben, das sich auf Wesentliches, auf Ewiges ausrichtet. Und wie damals um Antworten gerungen wurde, wie das konkret aussehen kann, so tun wir das heute auch.
Als Frucht dieser Tage ist ein digitaler Adventskalender am Entstehen mit Worten der Wüstenväter und Impulsen, Gedanken für heute. Ab 1.12. ist er auf Instagram zu finden.

HERBST-KLAUSUR DER TERTIÄRGEMEINSCHAFT

Im Zentrum der diesjährigen Klausur der Tertiärgemeinschaft stand die Beschäftigung mit einem der evangelischen Räte: Armut. Oder wie es die Tertiären in ihren Konkretionen für ihre Lebensform übersetzten: Einfachheit. In drei zentralen Referaten entfaltete sich das Thema in biblischer, geistlicher und auch praktischer Hinsicht. Dabei ging es immer wieder um die Frage, wie wir "Reichen" mit Armut hier und anderswo umgehen. Vertieft wurden diese Überlegungen in regelmäßigen Kleingruppen, in denen dann auch am Ende des stillen Tages Gebet und persönliches Segnen stattfanden. Umrahmt wurden die Tage von Gebetszeiten, Gottesdiensten und einem fröhlichen Fest zur zeitlichen Aufnahme neuer Tertiärgeschwister.

Weiterbildung Geistliche Begleitung

 

28 Männer und Frauen aus mehr als 10 Landeskirchen bzw. Denominationen haben nach knapp zwei Jahren die Weiterbildung Geistliche Begleitung abgeschlossen. Die Teilnehmenden wurden im Gottesdienst gesegnet und erhielten ihr Zertifikat. Die Weiterbildung fand nun schon 14 Mal statt. Sie wird von der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und der Evang. Kirche in Mitteldeutschland in Zusammenarbeit mit der Christusbruderschaft durchgeführt.

Sendreihe: Religion und Orientierung

von BR24 Podcast

Sr. Nicole Grochowina im Gespräch mit Tilman Kleinjung: Die Institution wird in großen Teilen fallen – über die Zukunft der Kirche

Link zum BR24 Beitrag.

Wieder gewählt

 

Im Rahmen unseres Schwesternwochenendes wurde am 16.9.2023 Sr. Birgit-Marie Henniger für die nächste Amtszeit (2024-2030) als Priorin von den Schwestern wieder gewählt.

TAGE RELIGIÖSER ORIENTIERUNG

 

11 Schüler/-innen und 2 Lehrerinnen vom Gymnasium Mariano-Josephinum aus Hildesheim waren zum Projekt „Ora et labora“ bei uns. Sr. Nicole und Sr. Heidi haben sie durch die Tage begleitet. Das Gedicht von Linn Bestem gibt einen Einblick in diese Tage …

Am Montag sind wir mit der Deutschen Bahn
nach Bayern gefahrn.
Im Kloster gibt es viele Schwestern
Schule? Das ist Schnee von gestern.
 
Dienstag schütteln wir Äpfel vom Baum
das ist Schwester Heidis großer Traum.
Nach der Andacht am Mittag
gibts den Auftrag,
die rote Beete zu sortieren
um die Muskeln zu trainieren.
 
Mittwoch kommt der Trecker,
es gibt viel Gemecker.
Äpfel und Holz werden entrindet.
Gartenarbeit, die verbindet!
 
Donnerstag, oh Schreck,
wühlen wir nicht im Dreck,
sondern schälen weiter Früchte.
Doch es gibt andere Sehnsüchte.
Der Trecker will gefahren werden,
es gibt viele Beschwerden.
Die Brunnen werden geputzt,
sie sind sehr verschmutzt.
Und auch die Treckerfahrt
wird nicht gespart.
 
Und morgen fahren wir,
erneut als Zugpassagiere,
zurück nach Hause,
aus der Alltagspause.
 
Doch letztendlich
war es selbstverständlich
eine schöne Zeit,
mit ganz viel Handarbeit.
 
Linn Bestem, Q1

ZELTSTADT

Seit 2013 sind Schwestern bei der Zeltstadt auf dem Gelände der Familiencommunität Siloah in Neufrankenroda (Thüringen) mit dabei.
Video auf Youtube ansehen...

In diesem Jahr war das Thema: „Das Leben entfalten“. Sr. Elise hielt eine Predigt im Hauptzelt (Video auf Youtube ansehen...) und Sr. Constanze G. unterstützte das Team vom Jugendzelt bei der Seelsorge/Segnung und in der Verkündigung.

Es war eine vom Gebet getragene und geschützte Woche mit vielen guten Gesprächen, netten Begegnungen , gefülltem Lobpreis und bunter Lebensfreude. Auch das Wetter hat sich entfaltet in jeder Hinsicht, so dass wir fast täglich einen Regenbogen sehen konnten, der uns an die Treue Gottes erinnerte.

Einfach mal abschalten – und doch verbunden sein mit Gott und den Menschen:

Sommerfamilienfreizeit 2023

Am Sonntag, den 06.08.23, ging eine lebendige und frohe Sommerfamilienfreizeit zu Ende. 10 Tage lang waren 70 Familienleute aller Altersklassen gemeinsam unterwegs. Für jeden war etwas dabei: Ausschlafen und gut essen, gemeinsames Singen und tiefsinnige Gespräche. Viel Bewegung: Bei Sport und Spiel - und im Gebet. Denn mit Gott in Verbindung treten, geht in ganz verschiedenen Haltungen: im Stehen oder auf den Knien, im Singen oder Schauen… Auch im Tanzen: Das probierten wir gemeinsam aus, ein besonderes Highlight. So ist Verbundenheit gewachsen, mit Gott und untereinander.
Wir freuen uns auf die nächste Sommerfamilienfreizeit vom 26.07.- 04.08.2024!

Abschied von der Stadt Bayreuth

68 Jahre lang haben Schwestern unserer Communität in Bayreuth gelebt: an unterschiedlichen Orten, mit unterschiedlichen Aufträgen. Sr. Gisela Kappler, die bis vor kurzem noch in Bayreuth gelebt hat, kam nun ins Ordenshaus zurück und beendet damit die dauernde Präsenz unserer Gemeinschaft in der Stadt. In unserem nächsten Rundbrief können Sie ausführlich von der Geschichte unseres Engagements in Bayreuth lesen.

Gern informieren wir Sie per Email, wenn der Rundbrief erschienen ist.
Lassen Sie uns Ihr Interesse einfach wissen: datenverwaltung@christusbruderschaft.de

Hofkonzert in Hof Birkensee

 

Zu unserem diesjährigen Hofkonzert auf Hof Birkensee am 15. Juli hatten wir den Liedermacher Frieder Gutscher mit seiner Frau Christine und Carsten Vollmer zu Gast. Der musikalische Bogen des Abends spannte sich über eigenes, geistliches Liedgut und vertonten, tiefsinnigen Texten von Martin Buber u.a. über bis hin zu lebendigen Irish Folk Klängen.

Auch die Stimmung reichte von still-andächtigem Zuhören bis hin zu begeistertem Mitklatschen und -singen. Unsere Scheune, in die wir aufgrund des Regens ausweichen mussten, war bis auf den letzten Platz voll und bot eine gemütliche Atmosphäre. Mit einem gemeinsamen Singen von „Der Mond ist aufgegangen“ endete dieser schöne Abend mit begeisterten Gesichtern. „Das ging tief ins Herz. So ein schöner Abend.“, sagte eine Frau aus Engelthal am Ende des Konzertes zu einer Schwester von uns. Das hat uns gefreut, denn genau so sollte es sein: Die Menschen anrühren mit Worten, Klängen und Gemeinschaft. Nach dem Konzert konnte Letztere noch bei einer Brezel, einem Bier oder anderem mit Gesprächen auf dem Hof genossen werden. „Du bist ein Königskind, dessen Wege heilig sind, dessen Würde ewig besteht, in dem der König lebt!“ Der Refrain von dem dazugehörigen Klassiker „Du bist ein Königskind“ klang auf dem Heimweg wohl noch in so manchem Ohr nach.

Freundeskreistreffen in Selbitz

 

Vom 6. - 9. Juli 2023 trafen sich 35 Freunde aus dem Freundeskreis im Gästehaus in Selbitz. Themen aus unser CCB-Regel, ein Abend über den Heiligen Geist und ein Bibliolog über Zachäus setzten den geistlichen Akzent.

Wichtig war uns auch das Gebet „Miteinander und Füreinander“ am Samstag Nachmittag. Fehlen durften die entspannenden Momente nicht, das Singen, Spielen, Musizieren, die Gespräche und das Lachen! Den Abschluss bildete der Gottesdienst am Sonntag in der Ordenshaus Kapelle mit dem Hl. Mahl. Dankbar und froh schauen wir auf die Tage zurück und freuen uns auf neue Freunde beim nächsten Treffen vom 11.-14.7.2024 im Gästehaus.

Sr. Margret Braun

Postulatsaufnahme

 

Wir freuen uns, über die Aufnahme ins Postulat von Alena Bäumer und Wiebke Beljan am 2.6.23.
Alena Bäumer (30 Jahre) ist approbierte Psychotherapeutin und hat die letzten Jahre in Essen gelebt, Wiebke Beljan (43), Kinderkrankenschwester, hat jahrelange Berufserfahrung und hat nach einer theologischen Ausbildung im Forum Wiedenest, das letzte Jahr im Ahrtal beim Hoffnungswerk mitgearbeitet.

Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik e.V.

 

Mit tiefgehenden Referaten und Diskussionen beschäftigte sich die Jahrestagung der Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik von 2.-4.6.2023 mit dem Thema: „ZUGRUNDEGEHEN – Von der Transformationskraft der Mystik in der ökologischen Krise“ in unserem Gästehaus.

Beiträge von Christine Büchner, Claudia Jahnel, Frédéric Seyler, Fabian Sandkühler und Andreas Müller widmeten sich Themen wie

• Dem Leben dienen. Aktuelle Schöpfungstheologie und Mystik
• Afrikanisch-indigene Naturmystik im Angesicht der ökologischen Krise
• Weltverhältnis und innerer Wandel bei Michel Henry
• Klimaschutz als Haltungsfrage – Beitrag der Tugendethik
• Wie im Paradies. Die Haltung der Wüstenväter zu ihrer Umwelt auf ihrem mystischen Weg

Auch für uns waren diese Perspektiven und Begegnungen eine Bereicherung!

Das war unser KinderKlosterTag 2023

 

Am 13.05.2023 fand unser Kinderklostertag statt. Alle Familien, die sich trotz unsicherer Wetterlage eingefunden hatten, lernten unsere Klosterglocke kennen.

Denn dieses Mal führte die Glocke durch den Nachmittag. Mit ihr entdeckten wir die Herzensanliegen der Schwestern. Praktisch und spielerisch erlebten wir, was die Glocke uns vorher erzählt hatte: Wir bastelten ein Exemplar für zu Hause, erlebten echten Segen, kämpften uns auf Rasenskiern den steilen Berg hoch und wetteiferten beim Klobürstenhockey. Für Kleine und Große gab es Führungen – durch die Häuser und den Garten. Im Klostergarten überraschte der „Stall von Bethlehem“: Denn auch hier ist der Ort, wo Jesus wohnen will. Wie gut, dass wir IHN in unseren Herzen überall mit hinnehmen können.

Zum Abschluss ließen wir bei einer Andacht in der Kapelle die Glocken noch einmal richtig läuten – vielstimmig mit frohem Gesang.
Wir freuen uns auf den nächsten Wetter unabhängigen Kinderklostertag am 15. Juni 2024 bei uns auf dem Wildenberg.

Brief aus Afrika …

 

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,

in unseren traditionellen Dörfern in Südafrika haben wir separate Rundhütten, in einer essen wir, in der nächsten schlafen wir, in einer anderen empfangen wir Besuch: Alle sind ohne elektrisches Licht. Wenn ich als Kind etwas in der Nebenhütte zu holen hatte, rief meine Mutter mir zu: „Ich sehe dich!“

… mehr lesen … (PDF)

Profess-Jubiläum 2023

 

Mit sieben Schwestern haben wir am 7. Mai Profess-Jubiläum gefeiert:

50 Jahre
Sr. Hanni Rietsch / Sr. Martha Rietsch /
Sr. Ruth Koberstein / Sr. Isolde Rügemer

40 Jahre
Sr. Rose Gläser / Sr. Sr. Bärbel Quarg /
Sr. Sieglinde Volk

Ein Fest der Dankbarkeit.

Gastgeber für Umweltpreisverleihung

 

Es war uns eine Freude, für die Umweltpreisverleihung 2023 des Bundes Naturschutz Gastgeber sein zu dürfen: Dekan i.R. Günter Saalfrank, bis 2022 in Hof, erhielt im April diese Auszeichnung.
In der Würdigung wurde betont, er habe den Slogan der evangelischen Kirche „Schöpfung bewahren“ mit konkreten Projekten zum Leben erweckt: Ein markantes Beispiel dafür war u.a. die Aktion „Lass’ die Fledermaus in Dein Haus“, umgesetzt bei der Renovierung des Turmes der Michaeliskirche.

epd-Meldung

Vision Schwammflur Selbitz

Die Selbitzer Bürgerinnen und Bürger entwickeln gemeinsam bis 2040 das Gemeindegebiet der Stadt Selbitz zu einer widerstandsfähigen Kulturlandschaft, die gegen Herausforderungen des Klimawandels, insbesondere gegen Starkregen und Trockenheit gewappnet ist. Dezentrale Maßnahmen der Wasserhaushaltung stehen dabei im Fokus der Konzeption und Umsetzung. Vor einiger Zeit haben wir hier schon einmal auf dieses Thema, mit dem sich auch Sr. Heidi Rist besonders auseinandersetzt, aufmerksam gemacht.

Am Mittwoch, den 26. April 2023 findet nun um 18:30 Uhr ein öffentlicher Workshop zu dem Thema Schwammflur und Klimaanpassung in der Grundschule Selbitz statt. Herzliche Einladung zu diesem wichtigen Thema

Einladung ...

Ostern auf Hof Birkensee

 

Dieses Ostern waren wir zu unsere Osterfreizeit (5.-10.4.) auf Hof Birkensee thematisch mit dem Jünger Thomas unterwegs, er, der als Glaubensstärkung, mehr Beweise forderte, um tiefer zu verstehen. Die Teilnehmerinnen gingen die Tage von Gründonnerstag mit einer Sederfeier am Abend über die Grabesstille am Karsamstag mit Vorbereitungen für das Fest bis zum Abschlussgottesdienst am Ostermontag mit uns gemeinsam. Zum Kreuzweg am Karfreitag, der gemeinsam mit dem Frauenkreis Offenhausen gestaltet wurde, kamen viele Menschen aus der näheren und ferneren Umgebung. Den Höhenpunkt bildete die Osternacht in Offenhausen, vorbereitet mit ähnlicher Besetzung, die die Osterfreude in die Familien und zu uns brachte.

DANKE

Der Herr öffnet dir den Himmel,
seine Schatzkammer voll köstlichen Wassers …

5. Mose 28:12a nach der Einheitsübersetzung


Liebe Freund/-innen unseres Afrikaprojektes,

so haben wir uns gefühlt, als hätte der Herr die Schatzkammern des Himmels geöffnet und uns seine Gaben zufließen lassen. Vor weniger als drei Wochen haben wir um Spenden zum Kauf eines neuen Autos für die Kenosis Schwestern und ihre Mitarbeitenden im Zululand gebeten.

Hier geht es zur Afrika-Seite ...

Es ist überwältigend, wie schnell und wie viele von Ihnen sich beteiligt haben. Nun möchten wir Ihnen mitteilen, dass die von uns veranschlagte Summe eingegangen ist. Wir können den Schwestern in Südafrika grünes Licht für den Kauf des so nötigen neuen Autos geben. Haben Sie von Herzen Dank dafür, auch im Namen der Schwestern und Mitarbeitenden des Projektes. Das Fahrzeug wird den Menschen dort sehr zu Gute kommen und sie können wieder sicher über die schlechten Straßen transportiert werden. Möge der Herr Ihnen Gutes tun und Sie segnen für Ihre Großzügigkeit.
Bleiben Sie behütet und von Hoffnung und Freude erfüllt an diesem Osterfest.

Sr. Christine Eisenhuth

OSTERGRUSS

 

Fürchte dich nicht! - Friede sei mit dir!
Mit diesen Worten erreicht der Auferstandene die Herzen seiner verstörten Freunde und Freundinnen. … Worte, die ins Herz treffen.

Hier können Sie unseren diesjährigen Ostergruß weiterlesen: Ostergruß 2023

Ökumenisches Umweltforum
der Ordenschrist/-innen

 
Das diesjährige ökumenische Umweltforum für Ordenschrist/-innen fand Anfang März in unserem Gästehaus statt. 13 Teilnehmer/-innen aus 11 verschiedenen Gemeinschaften beider Konfessionen, trafen sich zum Austausch über Umweltthemen und dem inhaltlichen Schwerpunkt „Energie(versorgungs)konzepte in und für Klöster und Ordensgemeinschaften“. Die Veranstaltung begann mit einer Haus- und Gartenführung die Sr. Heidi Rist begleitet hat.

Referenten zum Thema im anschließenden Studienteil waren Hermann Hofstetter (Abt. Umwelt EOM), digital zugeschaltet und Peter Pospischil (Energieagentur Chiemgau – Inn – Salzach), die einen umfassenden Einblick gewährten. Am Abend gab es Gelegenheit eine gelungene Umsetzung zum Thema vor Ort zu erleben: Sr. Mirjam Zahn gestaltete eine anschauliche Führung in unser Holzhackschnitzelheizwerk. Sie berichtete nicht nur von ihrem engagierten Einsatz von der Planung bis zur Umsetzung dessen, sondern auch von der Solarthermie- und der Photovoltaikanlage, um an dieser Stelle nur einige größere Bereiche unseres Einsatzes im Rahmen des Themas zu nennen.

Ihre Erfahrungen ergaben mit den Berichten aus den Gemeinschaften am Folgetag ein eindrückliches Gesamtbild an vielfältigen Projekten zum Umweltschutz. Dieser Austausch über gelungene, geplante und offene Projekte wurde als sehr fruchtbar wahrgenommen. Denn nicht nur von den großen und kleinen Erfolgen, lohnt es sich, zu erfahren, sondern auch von den großen und kleinen Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung im Alltag und in der Kommunikation miteinander.

Viele Orden verfügen über große Gebäudekomplexe mit alter Technik, was sie vor viele Herausforderungen stellt, z.B. auch Verhandlungen mit dem Denkmalschutz.
Wenn es darum geht, in neue Energiekonzepte oder in andere Bereiche, zu investieren, ist, ganz im Sinne von Laudato si‘ (zweite Enzyklika von Papst Franziskus), nichts wirtschaftlich anhand der Kosten zu rechtfertigen, solange die Erde und die gesamte Schöpfung leiden. Denn die Kosten, die entstehen, wenn wir nichts tun gegen den Klimawandel und die Ausbeutung der Natur, bleiben sehr oft unbedacht.

Ein für uns eindrückliches Beispiel handelte von einer großen Investition in eine thermodynamische Gebäudesimulation, die sich als sehr gelungen erwies. Durch sie konnte die Installation einer Klimaanlage im Südflügel der Einrichtung eingespart werden, weil durch eine Verschattung durch die Größe der geplanten Balkone, die Räume im Sommer die richtige Temperatur haben würden.
Die Liebe zur Schöpfung und die Aufklärung über und das Verständnis für die Zusammenhänge zur Verbesserung der aktuellen Lage sollten als Motor unter uns wirken, aufeinander zu hören, neue Ideen zu entwickeln, um daraus Schritte und teure Investitionen zu wagen, die unserer Umwelt langfristig dienen.

Sr. Maria Ute Ehlert, Hof Birkensee

Süd-Afrika

Bis 2017 waren Schwestern der Communität in Swart Mfolozi (Link zu Konvent Südafrika) und haben u.a. ein Aidshilfeprojekt in einer ländlichen Gegend im Zululand aufgebaut. Mit viel Engagement führen die Kenosis Schwestern, zusammen mit den langjährigen Mitarbeitenden des Projektes, die Arbeit fort.

Bitte um Spende für ein Auto ...

Was macht eigentlich Sr. Elisabeth Burr?

 

Im Ordenshaus der Communität lebt eine Gruppe hilfs- und pflegebedürftiger Schwestern. Wir nennen diese Gruppe: Naemi, in Anlehnung an die alttestamentliche Geschichte in der erzählt wird, dass Rut die Verantwortung gegenüber Naemi, ihrer Schwiegermutter, wichtiger war, als die sichere Versorgung bei ihrer eigenen Familie nach dem Tod ihres Mannes.

Sr. Elisabeth Burr hat in den letzten 10 Jahren, die Schwestern in diesem Konvent mitversorgt und gepflegt. Zu ihren „Lebensstationen“ gehören Sendungen im Diakonischen Bereich. Angefangen von Schülerinnen die sie in der Krankenpflege in Naila ausgebildet hat, über Jahre einer Stationsleitung in unserem Walter-Hümmer-Haus und eben das Dasein für die Schwestern im Naemi-Konvent.

In all ihrem diakonischen Handeln war ihr immer wichtig, den ganzen Menschen zu sehen. Präsent zu sein für den Einzelnen, ihn in seiner Persönlichkeit wahr- und ernst zu nehmen.

Im Naemi-Konvent hat sie die Mitschwestern umfassend begleitet, die sie selbst als junge Schwester in die Gemeinschaft herzlich aufgenommen haben, so berichtet sie. Gern ist sie auf ihr Stockwerk gezogen und hat das Leben intensiv mit ihnen geteilt - sie war ihnen verbunden. Sr. Elisabeth hat viel Zeit und Kraft in diese Aufgabe investiert und sie kann sagen: „letztlich war es ein Geben und Nehmen“. Beim Begleiten des letzten Lebensabschnittes bemerkt man oft, dass Charakterzüge die einen Menschen prägen, sich in dieser Lebensphase verstärken. Es ist, als würde die Fähigkeit des Menschen nachlassen etwas überdecken zu können, er ist „unverstellter“ mit seinen hellen und eher schwierigen Seiten, so sagt sie. Wenn sie versucht einen Menschen verstehend zu begleiten, hat sie erlebt, dass sich etwas ändern konnte: z.B. die Akzeptanz einer Hilfsbedürftigkeit, verbunden mit dem sich überlassen können …

Aus ihrer Erfahrung heraus macht sie den Vorschlag, doch regelmäßig eine Person zu besuchen. Es muss nicht oft sein, und man muss auch nicht „viel machen“, aber wenn die Gewissheit da ist, es kommt jemand, der mit mir singt, zuhört oder die Hand hält kann das für beide ein kleines Glück sein. Vielleicht ist das in der auslaufenden Pandemie-Zeit eine Idee für dieses Jahr?

Wir danken Sr. Elisabeth für all Ihr Engagement an dieser Stelle unserer Gemeinschaft und wünschen ihr viel Segen für ihre neue Aufgabe. Sie unterstützt nämlich jetzt den Noviziatskonvent im Ordenshaus durch ihr Dasein und ist bereit, doch noch die eine oder andere Arzt-Fahrt mit unseren alten Schwestern zu unternehmen.

Ökumenische Alltagsexerzitien

Foto: © Micha Götz / Sonntagsblatt
 
v.l.n.r.: Gudrun Saalfrank, Gottfried Greiner, Beate Thiessen, Sr. Barbara Müller, Dorothea Greiner, Stefanie Lauterbach, Sr. Alice Sommer, Martina Beck

 
Ein ökumenisches Schreibteam aus dem evangelischen Kirchenkreis Bayreuth und dem Erzbistum Bamberg, vertreten durch das Referat Spiritualität, erstellt jährlich Texte für die Ökumenischen Alltagsexerzitien. Jahr für Jahr wachsen die Verkaufszahlen der Broschüre, die u.a. hier bestellt werden kann: https://shop.gottesdienstinstitut.org/
spiritualitat/.html

Auf „evangelischer Seite“ hat sich nun das Schreibteam verändert. Mitglieder, die jahrelang Texte geschrieben haben, steigen aus (die drei links im Bild), andere kommen dazu. Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Dekanin Martina Beck (Koordinatorin des Schreibteams) haben bei der Verabschiedung der ausscheidenden und Begrüßung der neuen Mitglieder des Schreibteams von den Anfängen, Entwicklungen und der Motivation für dieses Projekt berichtet. Gut getroffen hat es sich, dass zeitgleich Teilnehmer/-innen der Gruppenleiterschulung für die Alltagsexerzitien, des Grundkurses Spiritualität und der Prädikantenausbildung zu diesem Anlass im Gästehaus waren.

Auch die Anzahl der Gruppen in Gemeinden, die miteinander diesen Gebetsweg im Alltag gehen, erhöht sich stetig. Gerade in der Passionszeit ist für viele Christen eine Vertiefung und Einübung des Glaubens durch Alltagsexerzitien eine wichtige Zäsur im Jahresrhythmus.
Sr. Barbara Müller und Pfarrerin Gudrun Saalfrank bieten jährlich ein Vorbereitungsseminar in unserem Gästehaus für Menschen an, die in der eigenen Gemeinde auch Gruppen leiten möchten und sich in der Vorbereitung darauf, Unterstützung wünschen.

„Zwischen Trauma und Hoffnung"

Seit 1996 wird der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Die Evangelische Kirche hat diesen Tag in ihren liturgischen Kalender aufgenommen und bedenkt da u.a. die biblische Erzählung von Kain und Abel.

In den Januartagen 2023 jährt sich zudem die Veröffentlichung des „Münchner Gutachtens“, das daran erinnert, dass im Raum von Kirche Menschen durch sexualisierte Gewalt, geistlichen Missbrauch und systematische Vertuschung traumatisiert worden sind.

Gewalt- und Trauma-Erfahrungen sind verbreitet, Wunden der Vergangenheit schmerzen weiter und verjähren nicht. Wie kann christlicher Glaube diesen Abgründen begegnen? Darum geht es in einem Gottesdienst, der in der Erlöserkirche in Augsburg gefeiert wurde und noch in der Mediathek des DLF abrufbar ist.

Liturgin war PD Sr. Nicole Grochowina. Die Predigt hatte Pfarrer Dr. Andreas Stahl (Trauma-Fachberater und Mitglied der Initiative „Gottes-Suche: Glaube nach Gewalterfahrungen“) und die musikalische Leitung lag bei Michael Leyk, der auch die Orgel spielte.

Ein Stern für jedes Jahr

TS Gerlinde Heid, Sr. Ellen Schaal, Sr. Birgit-Marie Henniger, Erika Färber

Ein ganzes Team rund um Gerlinde Heid und Erika Färber basteln jedes Jahr Holzsterne mit der Jahreslosung.

Der Erlös kommt dem Engagement der Kenosis-Schwestern bei der Aids-Arbeit in Südafrika zugute.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim „Stern-Team“.

Jugend-Missions-Einsatz

 
Dominik Rittweg, der Jugendpfarrer aus dem Dekanat Naila, ist mit 20 Jugendlichen und Jungen Erwachsenen 2022 zu einer Reise nach Indien (Nagaland / Nordostindien) aufgebrochen. Wir haben diese Reise mitverfolgt und intensiv für die Gruppe gebetet.

U.a. lebten Sie einige Tage im ELIEZER-Kinderheim in Dimapur mit, um mit den Kindern dort Kontakte zu knüpfen ( https://eliezer-hope.info/index.php/de/ ) und haben ein Sommercamp für christliche Jugendliche, mit Partnern vor Ort, unterstützt.

Bewegt haben Sie uns von ihren Erlebnissen während der Reise erzählt und auch an dem teilgegeben, was Sie im Nachklang noch sehr beschäftigt.
Ein nächster Missionseinsatz ist 2023 nach Albanien geplant. Wer mehr darüber erfahren oder diesen Missions-Einsatz unterstützen möchte, kann direkt mit Dominik Rittweg Kontakt aufnehmen:
pfarramt.marlesreuth@elkb.de

Bruder Lukas Reinhard Haltiner

 

Du, Christus, hast Worte des ewigen Lebens.
Joh 6,68

Der dreieinige Gott hat unseren Bruder Lukas Reinhard Haltiner (29.3.1946 - 11.12.2022) in seinen ewigen Frieden heimgeholt. Er darf nun schauen, was er geglaubt hat.

In Liebe und Dankbarkeit für sein Leben unter uns
Prior Br. Johannes Wohlgemuth
Priorin Sr. Birgit-Marie Henniger
mit allen Brüdern und Schwestern und allen Angehörigen

Die Beerdigungsfeier war am Dienstag, 20.12.2022.
Vom Gottesdienst können Sie einen Link zu einem Mitschnitt erhalten.
Bitte wenden Sie sich direkt an Sr. Nicole Grochowina: klosteraufzeit@christusbruderschaft.de

Auf dem Petersberg

 

Sr. Martina Stieber hat im Rahmen ihres Noviziates drei Wochen im Kloster Petersberg mitgelebt, um das Leben dort besser kennenzulernen und Ihre Gaben einzubringen. Sie schreibt über diese Zeit:

"Das Leben in einem kleinen Konvent und auf dem Petersberg war für mich eine wertvolle Erfahrung und hat mir viel Freude gemacht! Dass die wunderschöne Kirche auf dem Petersberg ein Anlaufpunkt für ganz unterschiedliche Menschen aus Nah und Fern ist, hat mir sehr gefallen! Und es hat mich immer wieder neu berührt, wie viele Kerzen am Ende eines Tages in der Kirche angezündet waren."

Schwammflur – Klimaanpassung in Selbitz

 
Im Gemeindegebiet der Stadt Selbitz lösten in den Nachmittagsstunden des 13. Juli 2021 gewaltige Sturzfluten ein historisches Hochwasserereignis mit enormen Sachschäden aus (ca. 40 Mill €). Auch wir auf dem Wildenberg waren davon betroffen.

Im krassen Gegensatz dazu führt die aktuelle (Juli 2022) extreme Trockenheit und Hitze während der vergangenen Wochen zu zunehmend problematischen Niedrigwasserständen der Fließgewässer im Stadtgebiet, sowie zu deutlichen Ernteeinbußen bis hin zu Trocken- und Hitzeschäden sogar im landwirtschaftlich genutzten Grünland.
Die Stadt Selbitz beteiligte sich noch im Juli 2021 an dem Wettbewerb des StMUV für "Innovative kommunale Landschaftsplanung" und wurde als eine von sieben bayerischen Partner-Kommunen mit dem Schwerpunktthema "Schwammflur". ausgewählt. Ein zentrales Ziel der Stadt ist es, zukünftig möglichst viel Wasser in der Flur zurückzuhalten und Starkregenereignisse effektiv zu puffern („Schwammflur“). So wurden auch wir von der Stadt Selbitz eingeladen an einem Sondierungs-Workshop teilzunehmen, um gut informiert und in diesen Prozess der Landschaftsplanung eingebunden zu werden. Sr. Heidi Rist vertritt die Communität bei diesem Beteiligungsprozess.

PRAKTIKA IM NOVIZIAT

 

Hier auf dem Foto sieht man Sr. Stefanie Lehmann auf dem Weg zum „Zeitung-Vorlesen“ für die Bewohner- und Bewohnerinnen der Station.

Zur Noviziats-Ausbildung gehört es dazu, die Häuser auf dem Wildenberg hautnah zu erleben. Sr. Stefanie Lehmann kommt gerade von ihrem 3wöchigem Praktikum im Walter-Hümmer-Haus zurück. Während dieser Zeit lebte sie im Konvent der Schwestern im Walter-Hümmer-Haus, nahm teil an ihrem Rhythmus von Gebet und Arbeit und hat erfahren, was es bedeutet auf einer Pflegestation zu arbeiten.
Besonders eindrücklich war ihr, dass sie nach einem ersten "mitlaufen" und eingelernt werden Bewohnerinnen mitversorgen konnte und dass die Bewohnerinnen sich auch darauf eingelassenen haben. So war ein erstes Kennenlernen möglich.

Treffen der mittleren Generation der CCB

Einmal im Jahr treffen sich die Schwestern, die zur mittleren Generation gehören, für ein Wochenende im Ordenshaus.
In diesem Jahr haben sie sich auf einen gedanklichen Weg gemacht, welche Gestalt die Gemeinschaft wohl 2030 haben wird und welche Entscheidungen heute getroffen werden müssen, um ökologische Ziele zu erreichen und welche äußeren und inneren Räume erhalten oder erneuert werden müssen, um den Auftrag zu leben „Hütte Gottes bei den Menschen“ zu sein.
Sr. Birgit-Marie hat eine interessante Zukunftsreise mit den Schwestern angeleitet. Es wurde viel gelacht und ernsthaft diskutiert.

Grüß Gott Oberfranken - Gottesdienste


Ein erfolgreiches Projekt aus der Zeit des Corona-Lockdowns lebt weiter: TV Oberfranken sendet in Kooperation mit dem evangelischen Kirchenkreis Bayreuth jeden Sonntag einen Fernsehgottesdienst aus der Region. Am 2. Advent wird der Gottesdienst aus unserer Ordenshaus-Kapelle gesendet.

Link:
https://www.youtube.com/watch?v=txrDVFs4hz0

Kenosis-Communität

Sr. Happiness, Sr. Lindeni, Nonhlanhla Khumalo berichten von ihrem Leben und Arbeiten in Swart Umfolozi / Südafrika.

Hier ihr neuer Rundbrief (PDF).

Herbstklausur der Tertiärgemeinschaft

Die Tertiärgemeinschaft der Christusbruderschaft Selbitz hat auf ihrer diesjährigen Herbstklausur die aktuelle Lage in der Ukraine zum Anlass genommen, sich mit dem Thema "Die Friedensethik Jesu" auseinander zu setzen.

Es gab zwei sehr informative Vorträge von Josef und Elisabeth Freise, die in der kirchlichen Friedensbewegung engagiert sind und eine biblische Grundlegung, die vor allem den schöpfungstheologischen Gedanken des SCHALOM aufgriff. Daneben gab es intensive Diskussionen in Kleingruppen, im Plenum und in Workshops zu unterschiedlichen Aspekten des Themas. Eingerahmt waren die Tage von den gemeinsamen Gebetszeiten und Gottesdiensten der Communität sowie vielfältigen Begegnungen der Tertiärgeschwister untereinander.

Dialogbereitschaft und Friedensarbeit

Sr. Birgit-Marie Henniger, Dr. Sumaya Farhat-Naser,
Pfarrerin Anne Mayer-Thormählen

Die palästinensische Autorin und Friedenspädagogin Dr. Sumaya Farhat-Naser war am 20. September zu Gast in der Communität und hat in einem vollen Vortragssaal mit Schwestern und Interessierten aus der Umgebung über ihr Engagement in der sich zuspitzenden Situation in ihrer Heimat in der Westbank gesprochen. Seit Jahrzehnten setzt sie sich für Dialogbereitschaft und Friedensarbeit ein und ist Initiatorin von Bildungsprogrammen für palästinensische Frauen und Jugendliche.

Was es heißt, in einer täglich eskalierenden Situation gewaltfreie Kommunikation praktisch anzuwenden und zu leben und die Kraft dafür aus den eigenen christlichen Wurzeln zu schöpfen, wurde an diesem Abend sehr deutlich. „Hass zerstöre die Seele“ – diese Erkenntnis führe zu einem ständigen Ringen – mit sich selber und in den Gruppen – dem Hass im Inneren keine Nahrung zu geben und die verbindende Menschlichkeit trotz aller Gewalterfahrungen im Miteinander zu suchen.

Sie selber ist stark geprägt durch ihre Schulbildung bei Kaiserswerther Diakonissen – so konnte sie den Aufenthalt in Selbitz auch als stärkende Oase für sich selbst erleben.
Uns Zuhörende hat sie viele Denkanstöße und Impulse aus einer Krisensituation mitgegeben, in der gelebtes Christsein viel kostet und mutiges Handeln abverlangt.
 
Anne Mayer-Thormählen

Ausbildung als Pfarrverwalterin

Im Rahmen ihrer Ausbildung als Pfarrverwalterin wurde Sr. Elise Stawenow am 9.10.22 in Weidenberg als Vikarin eingeführt. Sie wird uns dort die nächsten zweieinhalb Jahre vertreten. So war es schön, dass beim Kirchenkaffee Zeit zur Begegnung zwischen Gemeinde und Schwestern war.

Wir feiern Jubiläum 2022

Mit 10 Schwestern haben wir Ende August Profess-Jubiläum gefeiert: 40 Jahre, 25 Jahre, 10 Jahre. Mit einem stillen Wochenende bereiteten sich die Schwestern auf den Festgottesdienst am Sonntag vor. Bei einem Kaffeetrinken am Nachmittag fassen sie kurz zusammen, was ihnen auf ihrem Weg bisher wichtig war: Schweres und Schönes. An dem Weg Anteil nehmen zu können ist für uns andere ermutigend und bewegend zu hören.

EIN HAUS FÜR DIE SEELE

BR Fernsehen - Sonntag, 18. September 2022 - 10.00 – 10.30 Uhr

 
Ein buntes Häuschen in einer menschenleeren arktischen Landschaft. Dieses Bildmotiv variiert der Maler Gerhard Rießbeck immer wieder. Auf seinen Reisen als Expeditionsmaler mit dem Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven in die Arktis und Antarktis hat er nicht nur die äußere Landschaft auf seinen Bildern verewigt. Er zeigt seine Seelenlandschaft – Einsamkeit und Geborgenheit. Das „Haus des Malers“ ist wie ein Zuhause an den Enden der Welt. Ich bin hier angekommen, hier gehöre ich hin.

Anne Mayer-Thormählen und Ralph Thormählen haben dafür einen Zirkuswagen in ihrem Garten in Uttenreuth aufgestellt. Wie gemacht dafür, um sich zurückzuziehen ins eigene Seelenhaus. Und auch Menschen auf der Lebensreise und der Suche nach ihrem inneren Zuhause zu begleiten. Im evangelischen Kloster der Christusbruderschaft Selbitz sind sie auch Seelsorgerin und Seelsorger für die Selbitzer Schwestern und die Gäste des Klosters. Das Tiny House, das die beiden im Klostergarten aufgestellt haben, erinnert an die Haus-Bilder von Gerhard Rießbeck. Verbunden mit der Natur, reduziert leben. Wie ein Gast auf diesem Planeten Erde.

So erzählt der Film, von Melitta Müller-Hansen, von der ewigen Suche nach einem Zuhause. Und macht Mut, es im inneren Haus der Seele zu suchen.

LADESTATION IM GÄSTEHAUS

Gerade noch im August konnten wir die beiden Ladestationen in Betrieb nehmen, die ab sofort unseren Gästen im Gästehaus und auch unseren Mitarbeitenden zur Verfügung stehen können.
– Selbstverständlich darf auch das Gästehaus-Auto „tanken“. – An einem sonnigen Nachmittag kann dann die Energie unmittelbar vom Gästehausdach aus der Photovoltaik-Anlage genutzt werden.

Unsere Orgel erklingt mit neuem Glanz

Eine Woche lang teilten Tobias Merkle und Thomas Dehmel von der Orgelbaufirma Rohlf aus dem Schwarzwald den Alltag mit uns im Ordenshaus.
Sie unterzogen die Orgel einer Generalüberholung. Spannend war es für uns Schwestern zu beobachten und zu hören, aus wie vielen Einzelteilen und -tönen unsere Orgel besteht.
Nun erklingt sie wieder frisch und fröhlich. Vielen Dank an Herrn Merkle und Herrn Dehmel!

Jubiläum

Sonntag Kantate, am 20.5.1962, wurden unsere Kapelle und der zweite Bauabschnitt unseres Ordenshauses eingeweiht. Am 20.5.22 haben wir daran im Abendgebet erinnert, u.a. haben zwei Schwestern, die damals mit dabei waren, erzählt.

Die Kapelle, ein Ort der Sammlung und Sendung, der Ort, an dem unser Auftrag des Gebetes konkret wird, ein Ort an dem Gottes Wort verkündigt wird, ein Ort der Stärkung durch das Abendmahl. Der Ort, an dem wir unsere Versprechen ablegen, auch der Ort, an dem einmal unser Sarg stehen wird. Die Kapelle, ein Ort, an dem sich Himmel und Erde berühren, so fasste es Priorin Sr. Birgit-Marie zusammen.

Wir sind dankbar für diesen Ort der Beheimatung, an dem Gott erfahrbar ist, schon so viele Jahrzehnte.

KINDERKLOSTERTAG 2022

Ein fröhliches und buntes Treiben hat unser sonst stiller Klostergarten am 14.05. erlebt.

Ca. 80 Kinder und Erwachsene sind unserer Einladung unter dem Motto „Herzlich willkommen im Klostergarten“ gefolgt.
Bei verschiedenen Spielen, Schwesternquiz und Bastelangebot gab es viel Freude fürs Herz und auch einen Segen. Mit der „Familienvesper“ im Innenhof beendeten wir den Nachmittag. Nein, es gab nichts zum Vespern; dafür aber Gelegenheit unser Herz buchstäblich auszuschütten und mit Dank die neue, kommende Woche zu empfangen. Gut, dass wir immer wieder ins Herz Gottes eintreten können, wie es einige Kinder symbolisch getan haben.

Einladungs-PDF herunterladen

11 Jahre erstes Feuer im Heizwerk
11.1.11-11.1.22


... das ist ein Grund für uns, mit Ihnen zu feiern.
Samstag, 21. Mai 2022, 12.00 Uhr—16.00 Uhr

11.01.2011 - 11.01.2022
11 Jahre ist es her, seit in unserem Holzhackschnitzelheizwerk das erste Feuer brannte. Wir freuen uns, dass dieses Beteiligungsprojekt nun schon 11 Jahre das Klima schützt, die Gemeinschaft vor Ort stärkt u. auch die Region fördert.

12 Uhr: Herzliche Einladung, bei Grill und Getränken gemütlich zu feiern
13 Uhr kurzer Festakt mit Grußworten, Holzhackschnitzelheizwerk-Song...
13.30 Uhr und 14.30 Uhr Führungen im Heizhaus
13.30 Uhr Führung im Ordenshaus
14.30 Uhr Gartenführung

AFRIKA-REISE


Im neuen „Afrika-Rundbrief“ berichten Sr. Christine, Sr. Klaudia und TB Walter Löffler von ihrer Reise im März nach Südafrika in die Kenosis-Kommunität.

Hier gibt es den Rundbrief zum Download:
PDF herunterladen

Klostergemeinschaft


Zusammenleben - Schule der Liebe

Am 7.4.22 war ein Team des Bayerischen Rundfunks bei uns und hat für die Sendung Stationen gedreht. Wer unseren Beitrag der Sendung am 27.4. nachschauen will, findet ihn unter folgendem Link:

Video im BR ansehen ...

Am 9.5. wird in der Sendung Theo.Logik, Bayern2, 21:00 Uhr davon zu hören sein.

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

 

Wir freuen uns, dass es nach zwei Jahren wieder möglich war, mit Gästen zusammen die Osternacht zu feiern. Gemeinsam im Dunkeln den Lesungen aus dem Alten Testament lauschen, das Osterlicht in der dunklen Kapelle begrüßen mit dem Ruf: Christ, unser Licht und der Antwort: gelobt sei Gott, beim österlichen Lobgesang, dem Exultet, das Licht der Kerzen zu entzünden, die Osterbotschaft zu hören und die Freude gemeinsam auszudrücken: der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

Das Kreuz, dass die Welt erlöst! Kreuzweg an Karfreitag

 

Das Kreuz, das die Welt erlöst. Das Kreuz: Zeichen des Leidens und Zeichen der Hoffnung. Sich versammeln vor dem Kreuz, im Angesicht des Gekreuzigten. Sich mit hineinnehmen in das Geschehen von Karfreitag. Mit allem was uns darin bewegt, abstößt und Hoffnung schenkt. Mit allem, was in uns ist, vor ihm, der selbst das Leben ist, am Kreuz abzulegen, was uns beschwert und wofür wir Erlösung erbitten, darum ging es beim Kreuzweg an Karfreitag.

VERZICHT

In einem BR24-Artikel wird darüber nachgedacht, ob sich Verzicht lernen lässt.

Auch Sr. Susanne Aeckerle wurde befragt. Hier geht es zu dem Artikel ...
https://www.br.de/nachrichten/kultur/...

KONVENT: LUTHERSTADT WITTENBERG

Die Stadtkirchengemeinde Wittenberg hat einen neuen Pfarrer. Am 9.4.2022 wurde in einem fröhlichen tiefen und inspirierenden Gottesdienst Pfarrer Matthias Keilholz in sein Amt eingeführt.

„In keinem andern ist das Heil - als allein in Jesus Christus. ER ist der König; ER ist unsere Zukunft! Daran lasst uns glauben und daraus leben“.

Einladende ermutigende Worte unseres künftigen Gemeindepfarrers. Wir freuen uns auf ihn!

Ostergruß 2022

Hier finden Sie unseren diesjährigen Ostergruß zum Runterladen.
Verschiedene Zugänge zur Emmaus-Geschichte sind in diesem Jahr darin zusammengestellt.
(PDF herunterladen)

U.a. eine Ausarbeitung für einen Emmaus-Wegstationen-Gottesdienst. Für die letzte Station ist dazu ein Text von Klaus-Peter Hertzsch abgedruckt. Hier finden Sie die Vertonung des Textes von Sr. Monika Prockl.
(PDF herunterladen)

Ein neuer Podcast...

 

...steht bereit!

Einmal im Monat finden Sie hier eine Audio-Anleitung für eine Meditation mit einem Bibeltext.

Entdeckung im Kloster Petersberg

Einblick: Was mir wertvoll ist - Ein Impuls von Vikarin Hanna Henke, Halle

Video auf Youtube ansehen