Geistlicher Impuls


 
HYMNUS
 
Du Licht des Himmels, großer Gott,
der ausgespannt das Sternenzelt
und der es hält mit starker Hand,
du sendest Licht in unsre Welt.
 
Die Morgenröte zieht herauf
und überstrahlt das Sternenheer,
der graue Nebel löst sich auf,
Tau netzt die Erde segensschwer.
 
Das Reich der Schatten weicht zurück,
das Tageslicht nimmt seinen Lauf
und strahlend, gleich dem Morgenstern,
weckt Christus uns vom Schlafe auf.
 
Du, Christus, bist der helle Tag,
das Licht, dem unser Licht entspringt,
Gott, der mit seiner Allmacht Kraft
die tote Welt zum Leben bringt.
 
Erlöser, der ins Licht uns führt
und aller Finsternis entreißt,
dich preisen wir im Morgenlied
mit Gott dem Vater und dem Geist.
 
Amen.
 
 

Das LICHT wird in diesem Hymnus aus spätantiker Zeit vielfach direkt benannt. Das LICHT löst Nebel auf, Schatten weichen zurück, unser Geist wacht auf, sogar die Welt wird erweckt aus dem Schlaf, der sie wie tod sein lässt und die Finsternis weicht. Das alles wird nicht von uns Menschen gemacht. Es geschieht durch Gott selber, der das Licht ist. Wir können uns diesem LICHT aussetzen und uns dadurch verwandeln lassen, hellwach werden und mit dem LICHT verbunden, selber LICHT sein.

Gebet als Wiederholungsgebet (Jesusgebet):
 
Herr Jesus Christus,
Sohn des lebendigen Gottes,
Dein Licht wirke in mir (oder in dieser Situation)
 
 
Sr. Annett Möschter / Hof Birkensee

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