Südafrika

2004 nahm die Communtät eine Einladung aus der Evang. Luth. Kirche Südafrikas ( ELCSA) an, um ein Aidshilfeprojekt in einer ländlichen Gegend im Zululand zu beginnen. Über 12 Jahre haben Schwestern der Communität in Swart Mfolozi eine stetig wachsende Arbeit aufgebaut.

Dafür steht das Ethembeni –Begegnungszentrum in SwartMfolozi. Ithemba heißt in der Zulusprache Hoffnung. Ethembeni heißt Ort der Hoffnung.

Ein Blick auf Südafrikas Landkarte. Der rote Punkt zeigt an, wo das Projekt sich befindet.

Mindestens ein Viertel der Menschen im südlichen Afrika ist mit HIV infiziert. Viele sterben daran, obwohl auch in Südafrika die Antiretroviralen Medikamente kostenlos zu haben sind. Die sich infiziert haben, sind vor allem Menschen im besten Alter, die dann ihre Kinder als Waisen zurück lassen. Das führt zu katastrophalen Zuständen in den Großfamilien. Die Großmütter tragen meist die Hauptlast. Sie nehmen sich ihrer Enkel an. In dieser Situation helfen die Schwestern zusammen mit einheimischen Mitarbeiterinnen. Sie motivieren auf unterschiedliche Weisen die Menschen, selber aktiv zu werden und einander beizustehen. So entwickelt sich eine Bewegung der Hoffnung.

  • Circa 25 Mitarbeiterinnen kümmern sich in ihrem jeweiligen Bezirk um die Kranken, Waisen und Armen. Sie werden von den Schwestern begleitet und erhalten regelmäßig Weiterbildung.
  • Das neugebaute Begegnungszentrum wird vielseitig genützt. Es ist ein Ort, wo Seminare und geistliche Angebote für verschiedene Zielgruppen abgehalten werden. Von hier aus wird das Projekt organisiert.
  • 14tägig wird eine Selbsthilfegruppe für HIV Infizierte angeboten. Sie bauen u.a. einen Tee an, der ihr Immunsystem stärkt.
  • Einmal monatlich holen sich die, die nicht das Nötigste zum Leben haben, ein Essenspaket ab. Diese werden u. a. von deutschen Spendern finanziert.
  • Die Mitarbeiterinnen melden aus ihrem Bezirk die Kinder (Waisen), für die niemand eine Schuluniform kauft. Schuluniformen sind in Südafrika Pflicht.
  • Schwestern und Caregiver veranstalten mit Waisenkindern Trauerseminare. Die Kinder gestalten eine Erinnerungsbox. So wird in einer anschaulichen Weise der Psalmvers erfahrbar: "Vater und Mutter verlassen mich, aber der Herr nimmt mich auf."

Einige einheimische, festangestellte Mitarbeitende und eine große Gruppe von Pflegehelferinnen tragen diese Arbeit, die die Schwestern aufgebaut haben. Jedoch ist es der Communität derzeit leider nicht möglich, über 2017 hinaus einen Schwesternkonvent für Afrika zu bilden. Deshalb wird 2017 die Arbeit an die einheimische Kenosis-Kommunität übergeben.
Es ist angedacht, dass die Communität das Home-Based-Care-Projekt weiterhin finanziell und fachlich von Deutschland aus unterstützt: Gehälter der Angestellten, die Hungerhilfe, die Waisenarbeit, die Verteilung der Schuluniformen und die Weiterbildung der Pflegehelferinnen brauchen nach wie vor Spendengelder. Der künftige Leiter des Projektes soll für fünf Jahre von der Communität sein Gehalt bekommen.

Die schwarze lutherische Kirche vor Ort ist arm und kann die Mittel hierfür nicht aufbringen. Durch engen Kontakt und durch regelmäßige Besuche werden wird die Communität dem Mitarbeiterstab und dem Komitee auch zukünftig zur Seite stehen und die Verwendung der Spendengelder begleiten.

Wir danken Ihnen sehr herzlich, dass Sie bis heute durch Ihr Gebet und Ihre finanzielle Hilfe die Arbeit unserer Schwestern in Südafrika mitgetragen haben, und bitten Sie, mit uns zusammen die Kranken, Witwen und Waisen in Swart Mfolozi weiterhin zu unterstützen.

Sr. Lindeni Mavundla, Sr. Klaudia Löffler,
Sr. Happiness Khumalo, Sr. Christine Eisenhuth,
Sr. Sithembile Mpanza, Sr. Barbara Stephan

Begegnungszentrum Ethembeni

Selbsthilfegruppe – Teeanbau

Lebensmittelpakte werden abgeholt

Kinder ihren Schuluniformen

Beim Trauerseminar

Fotoalben

  1. Land und Leute
  2. Care-Center
  3. Projektarbeit
  4. Kirchengemeinde
  5. Schwestern im Konvent
  6. Chronik

Afrika-Rundbrief

PDF-Dateien zum Herunterladen

  1. 30. Afrika-Brief - Januar 2017
  2. 29. Afrika-Brief - Dezember 2016
  3. 28. Afrika-Brief
    AIDS BRAUCHT WEITER UNSEREN EINSATZ
    September 2016
  4. 27. Afrika-Brief - März 2016
  5. 26. Afrika-Brief - November 2015
  6. 25. Afrika-Brief - August 2015
  7. 24. Afrika-Brief - April / Mai 2015
  8. 23. Afrika-Brief - Dezember 2014
  9. 22. Afrika-Brief - Juni 2014
  10. Auszug aus dem Communitäts-Rundbrief - August 2014
  11. 21. Afrika-Brief - März 2014
  12. 20. Afrika-Brief - November 2013
  13. Auszug aus dem Communitäts-Rundbrief - August 2013
  14. 19. Afrika-Brief - Juni 2013
  15. 18. Afrika-Brief - März 2013

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