Südafrika

2004 nahm die Communtät eine Einladung aus der Evang. Luth. Kirche Südafrikas (ELCSA) an, um ein Aidshilfeprojekt in einer ländlichen Gegend im Zululand zu beginnen. Über 13 Jahre haben Schwestern der Communität in Swart Mfolozi eine stetig wachsende Arbeit aufgebaut.

Das Ethembeni Begegnungszentrum in Swart Mfolozi ist der Ort von dem die Arbeit koordiniert wird. Ithemba heißt in der Zulusprache Hoffnung. Ethembeni heißt „Ort der Hoffnung“.

Ein Blick auf Südafrikas Landkarte. Der rote Punkt zeigt an, wo das Projekt sich befindet.
 

Mindestens ein Viertel der Menschen im südlichen Afrika sind mit HIV infiziert. Die Antiretroviralen Medikamente, durch deren Einnahme HIV zu einer chronischen Erkrankung wird, sind auch in Südafrika kostenlos zu erhalten. Trotzdem sterben noch viele an AIDS, u. a. deshalb, weil die Medikamente nur mit ausreichender Nahrung eingenommen werden können. Diese fehlt oft. Das führt zu katastrophalen Zuständen in den Großfamilien. Die Großmütter tragen meist die Hauptlast. Sie nehmen sich ihrer Enkel an und müssen mit ihrer kleinen Rente immer mehr Familienmitglieder versorgen. In dieser Situation helfen die Mitarbeitenden des Begegnungszentrums. Sie motivieren auf unterschiedliche Weise die Menschen, selbst aktiv zu werden und einander beizustehen. So entsteht eine Bewegung der Hoffnung.

Hoffnungsvoll hat sich auch die Übergabe der von unseren Schwestern begonnenen Arbeit an die einheimische Kirche gestaltet. Die Kenosis Schwesternschaft der Lutherischen Kirche in Südafrika hat den Ruf angenommen, die Leitung der Arbeit zu übernehmen. Nach einigen Monaten der Übergabe konnten unsere Schwestern im September 2017 nach Deutschland zurückkehren. Mit viel Engagement führen die Kenosis Schwestern zusammen mit den langjährigen Mitarbeitenden des Projektes die Arbeit fort.

  • Circa 25 Pflegehelferinnen kümmern sich weiterhin in ihrem jeweiligen Bezirk um die Kranken, Alten, Behinderten, Waisen und Bedürftigen. Sie werden von den Schwestern und Mitarbeitenden des Begegnungszentrums begleitet und erhalten regelmäßig Weiterbildung.
  • Das Begegnungszentrum wird vielseitig genützt. Es ist ein Ort, wo Seminare und Geistliche Angebote für verschiedene Zielgruppen abgehalten werden.
  • Eine Selbsthilfegruppe von HIV Infizierten trifft sich regelmäßig. Sie bauen u. a. einen Tee an, der das Immunsystem stärkt.
  • Monatlich holen sich bedürftige Familien ein Essenspaket im Zentrum ab. Das wird aus Deutschland finanziert.
  • Die Pflegehelferinnen melden die Waisenkinder aus ihrem Bezirk die keine staatliche Unterstützung bekommen und für die niemand eine Schuluniform kauft. Schuluniformen sind Pflicht in Südafrika. Auch der Kauf von Schuluniformen wird mit Spenden aus Deutschland finanziert.

Neue Aufgabenbereiche und Schwerpunkte sind durch die Kenosis Schwestern hinzugekommen.

 

  • Für eine Gruppe von bedürftigen Kindern wird ein warmes Mittagessen gekocht. Die Kinder bekommen nach dem Essen Hausaufgabenbetreuung.
  • Kinderbibelwochen werden im Begegnungszentrum veranstaltet.
  • Jugendliche aus den Bezirken der Pflegehelferinnen wurden geschult, mit Gleichaltrigen zu arbeiten. Sie identifizieren die Probleme und Herausforderungen, in denen sie stehen und versuchen gemeinsam mit ihnen Lösungen zu finden.
  • Sr. Lindeni, eine ausgebildete Erzieherin, hat einen Kindergarten begonnen. Die Kinder treffen sich in der kleinen Lehmkirche der lutherischen Gemeinde, die auf dem Gelände des Begegnungszentrums steht.
  • Sr. Happiness, Leiterin des Begegnungszentrums, ist ordinierte Pfarrerin. Sie engagiert sich auch in der verwaisten Gemeinde, hält Gottesdienste, Hausabendmahl und Konfirmandenunterricht.

Die Communität wird das Home-Based-Care Projekt weiterhin finanziell und fachlich von Deutschland aus unterstützen. Gehälter der Angestellten, die Essenspakete und Schuluniformen sowie manche Programme brauchen nach wie vor Spendengelder.

Das Gehalt der Projektleitung ist auf 5 Jahre von der Communität fest zugesagt. Durch regelmäßige Besuche und sonstige Kontakte wird die Communität auch künftig den Schwestern und Mitarbeitenden zur Seite stehen und auch die Verwendung der Spendengelder begleiten.

Wir danken Ihnen sehr herzlich, dass Sie bis heute durch Ihr Gebet und Ihre finanzielle Hilfe die Arbeit in Südafrika mitgetragen haben und wir freuen uns, wenn Sie die Kranken, Witwen und Waisen in Swart Mfolozi weiterhin unterstützen.

Spenden auch über die Bank für Kirche und Diakonie möglich:

Rundbriefe der Kenosis-Community

PDF-Dateien zum Herunterladen

  1. 4. Rundbrief – September 2019
  2. 3. Rundbrief – Advent 2018
  3. 2. Rundbrief – Sommer 2018
  4. 1. Rundbrief – November 2017

Kontakt

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Kontakt-Mail der Schwestern in Südafrika:

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Sr. Ellen Schaal

sr.ellen.s@christusbruderschaft.de

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Kontakt Kenosis-Community

Sr. Happiness Khumalo

nobuhle.mntungwas@gmail.com

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